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Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Über Antifragilität, Chaos Engineering und die Kunst, Software absichtlich zu brechen
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Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Über Antifragilität, Chaos Engineering und die Kunst, Software absichtlich zu brechen
Im letzten Artikel haben wir das Zombie-Projekt betrachtet, bei dem alle wissen, dass es tot ist. Aber was passiert, wenn die Wahrheit auf dem Weg nach oben systematisch herausgefiltert wird? Eine Anatomie des pathologischen IT-Projekts.
Eine alte Indianerweisheit lautet: "Wenn das Pferd tot ist, steig ab". Die Umsetzung dieser Weisheit in gescheiterten IT-Projekten scheint dagegen eher unüblich zu sein. Die Spieltheorie liefert eine plausible Erklärung.
Man glaubt, dem Kunden einen Gefallen zu tun, indem man ihm die „schmutzigen Details“ der Infrastruktur abnimmt. Das Management kauft Produkte wie VMWare Tanzu oder VCF, verführt von Hochglanz-Broschüren, die eine Welt ohne Komplexität versprechen.
Ich schaue gerade SOKO Leipzig. Toller Cast, überzeugende Darsteller, attraktive Ermittlerinnen und: Herr Rettig, das wandelnde Universal-Labor. Er ist forensischer Biologe, Chemiker, IT-Forensiker und Ermittler in Personalunion – die deutsche Antwort auf ein komplettes *CSI*-Team, nur effizienter, billiger und immer erreichbar.
Wir erleben gerade einen kognitiven Kahlschlag. Während die Forstwirtschaft längst zur Naturverjüngung zurückgekehrt ist, pflanzt das „Advanced Studies“-Beamtentum in der IT weiterhin digitale Fichten-Monokulturen in Reih und Glied.
Wenn Fehler passieren, sollte man die Fehler analysieren und nicht die Leute, die zufälligerweise daneben standen, als die Fehler passiert sind. Das ist der Kern einer „Blameless Culture“.
In der Signalverarbeitung ist das Verhältnis von Nutzsignal zu Störsignal entscheidend. Im modernen Fernsehen lässt sich beobachten, wie dieses Verhältnis systematisch verschlechtert wird. Was als hochfrequenter Inhalt für Spezialisten beginnt, endet fast immer als glattgebügelter Quotenschrott.
Es muss nicht immer Python sein: Julia ist eine moderne Programmiersprache für numerische Berechnungen. Sie ist schnell, einfach zu lernen und bietet eine breite Palette an Funktionen für die numerische Mathematik. Im Zusammenspiel mit LaTeX lassen sich Plots und Grafiken attraktiv darstellen.
Das Timing der Grönland-Debatte im Januar 2026 ist auffällig. Während die Schlagzeilen sich auf absurde Kaufangebote und drohende Strafzölle gegen europäische Verbündete stürzen, werden im Hintergrund massive geopolitische und innenpolitische Baustellen überlagert.
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