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Berufsleben

Vom Otter lernen

Ich schaue zurzeit die Serie SEAL Team auf Paramount+. Nicht nur wegen der Action – obwohl ich ein gewisses Faible für Ausrüstung, Taktik und Militärgeschichte nicht leugnen kann. Was mich wirklich fesselt, sind die Werte dahinter: Teamgeist, Disziplin, Verantwortung, Ruhe im Chaos. Hier geht es nicht um Militärromantik. Sondern um die Frage: Was hält ein Team zusammen, wenn es ernst wird? Was macht eine Gruppe von Menschen nicht nur effizient – sondern verlässlich? Und was davon können wir in unseren Alltag mitnehmen – ins Büro, in die Familie, ins eigene Selbstmanagement?

Vertrau mir, ich bin Manager

Die Geschäftsleitung gibt oft Werte wie Vertrauen, Wirksamkeit, Innovation und Wertschätzung vor. Doch diese sind keine Wanddeko – sie sind messbar. Und sie müssen vorgelebt werden. Werte entfalten ihre Wirkung nicht durch Appelle an das Team, sondern durch glaubwürdiges Verhalten des Managements.

Powerpoint

Natürlich kann ich PowerPoint. Ich entscheide mich nur dagegen, es zu benutzen. Nicht aus Trotz, sondern aus Erfahrung: Manche Werkzeuge fördern Klarheit, andere fördern Chaos. Und PowerPoint gehört, trotz Marktdominanz, leider zuverlässig zur zweiten Kategorie.

Die zwei Wahrheiten

Drei Senior Engineers sitzen am Tisch. Ihnen gegenüber eine Phalanx aus Projektmanagern, Product Ownern und Abteilungsleitern – das klassische 3-zu-80-Verhältnis. Die Engineers sagen: „Das wird so nicht funktionieren, die Latenz ist zu hoch, die Architektur skaliert nicht.“ Die Manager nicken, lächeln und sagen: „Wir nehmen das als Action Item mit, aber wir müssen den Go-Live-Termin halten, um das Momentum nicht zu verlieren. Wir schaffen das schon.“

Cargo Cult Scrum

Vor sieben Jahren kam die Order von ganz oben: „Wir werden jetzt agil. Wir machen jetzt Scrum.“

Weniger Blamage - Mehr Blameless

Wenn Fehler passieren, sollte man die Fehler analysieren und nicht die Leute, die zufälligerweise daneben standen, als die Fehler passiert sind. Das ist der Kern einer „Blameless Culture“.

Metis und Techne

Wir erleben gerade einen kognitiven Kahlschlag. Während die Forstwirtschaft längst zur Naturverjüngung zurückgekehrt ist, pflanzt das „Advanced Studies“-Beamtentum in der IT weiterhin digitale Fichten-Monokulturen in Reih und Glied.

Zombie-Projekte

Eine alte Indianerweisheit lautet: “Wenn das Pferd tot ist, steig ab”. Die Umsetzung dieser Weisheit in gescheiterten IT-Projekten scheint dagegen eher unüblich zu sein. Die Spieltheorie liefert eine plausible Erklärung.

Informations-Entropie

Im letzten Artikel haben wir das Zombie-Projekt betrachtet, bei dem alle wissen, dass es tot ist. Aber was passiert, wenn die Wahrheit auf dem Weg nach oben systematisch herausgefiltert wird? Eine Anatomie des pathologischen IT-Projekts.

Bitte werfen!

Was uns nicht umbringt, macht uns stärker: Über Antifragilität, Chaos Engineering und die Kunst, Software absichtlich zu brechen

Gewinn durch Chaos

Nachdem wir gesehen haben, wie dynamische Systeme oszillieren (Lotka-Volterra) oder im Chaos versinken (Lorenz), stellt sich die Frage: Gibt es Systeme, die durch Störungen nicht nur nicht zerbrechen, sondern sogar besser werden?

Hanteln als Strategie

Die klassische Lehre sucht oft das „ausgewogene Portfolio“ oder den „moderaten Risikokurs“. Nassim Taleb entlarvt diesen Mittelweg als mathematische Illusion.

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