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Karsten – IT-Profi mit 34 Jahren Berufserfahrung und 40 Jahren Code im Blut
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Karsten – IT-Profi mit 34 Jahren Berufserfahrung und 40 Jahren Code im Blut
Gerade in der IT, sind viele Autisten tätig (und oft unerkannt). Wenn wir Spock und Data als Modelle nehmen, wird klar: Es geht nicht um …
Wenn wir das Wort Basteln hören, denken viele an Kinderzimmer, Kleber und Pappe. Aber Basteln ist viel mehr: Es ist die ursprüngliche Form des Engineerings. Basteln ist der Zyklus: Idee → Machen → Anschauen → Lernen → Verbessern. Es geht um den Mut, etwas auszuprobieren, das Ergebnis kritisch zu betrachten und daraus den nächsten Schritt abzuleiten. Genau darin steckt der Kern jeder technischen Innovation – nicht im starren Plan, sondern im lebendigen Kreislauf.
Unsere Security-Abteilung, bevölkert von jungen, eifrigen Talenten und Praktikanten, die Koffein als Hauptnahrungsgruppe betrachten, hatte einen neuen Scanner ausgerollt. Dieses digitale Trüffelschwein wühlte sich durch unsere gesamten GitHub-Repos und stieß – Trommelwirbel – auf einen Commit von anno Tobak.
Requirements sind oft wie schlampig hingeworfene Zettel in der Kaffeeküche: jeder liest was anderes raus. Der Fachbereich schwafelt von “einfach”, “schnell” und “sicher”, und wir Entwickler sollen daraus Software machen. Das klappt so nicht. Was wir bräuchten, sind Exegeten – Leute, die Texte auseinandernehmen, Lesarten vergleichen und den Kern rausschälen.
Wenn Innovation nur in PowerPoint stattfindet, Kritik als Angriff gilt und Führung in Feedbackvermeidung besteht, entsteht ein System, das sich selbst konserviert – und die besten Leute verliert. Eine Analyse mit persönlichen Einsichten aus dem Maschinenraum.
Microsoft ist eine faszinierende Firma: Sie dominieren den Unternehmensmarkt mit Office, Teams, Azure und Co., geben sich innovationsfreudig mit OpenAI-Investments, und Anleger jubeln bei jeder Quartalsmeldung. Und doch – unter der glänzenden Oberfläche bröckelt es gewaltig. Lass uns die Punkte etwas aufdröseln.
Die Geschäftsleitung gibt oft Werte wie Vertrauen, Wirksamkeit, Innovation und Wertschätzung vor. Doch diese sind keine Wanddeko – sie sind messbar. Und sie müssen vorgelebt werden. Werte entfalten ihre Wirkung nicht durch Appelle an das Team, sondern durch glaubwürdiges Verhalten des Managements.
Ich schaue zurzeit die Serie SEAL Team auf Paramount+. Nicht nur wegen der Action – obwohl ich ein gewisses Faible für Ausrüstung, Taktik und Militärgeschichte nicht leugnen kann. Was mich wirklich fesselt, sind die Werte dahinter: Teamgeist, Disziplin, Verantwortung, Ruhe im Chaos. Hier geht es nicht um Militärromantik. Sondern um die Frage: Was hält ein Team zusammen, wenn es ernst wird? Was macht eine Gruppe von Menschen nicht nur effizient – sondern verlässlich? Und was davon können wir in unseren Alltag mitnehmen – ins Büro, in die Familie, ins eigene Selbstmanagement?
In meinem beruflichen Alltag erlebe ich ein wiederkehrendes Muster: Ich stelle Fragen, denke quer, suche nach der einfacheren Lösung – und stoße damit auf Widerstand. Nicht, weil meine Vorschläge falsch wären, sondern weil sie als unbequem empfunden werden. Denn: Ich hinterfrage. Und das gilt vielen schon als „Kritik“.
Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ wird derzeit inflationär gebraucht – als Titel taugt er dennoch hervorragend. In diesem Artikel werfe ich einen genaueren Blick auf die Veränderungen, die sich für Websitebetreiber und Blogger ergeben – denn unser Ziel bleibt dasselbe: gefunden werden.
Wir formulieren kein Manifest, um besser zu werden. Sondern um zu rechtfertigen, warum wir bleiben wie wir sind – nur mit bunten Boards und neuen Jobtiteln. Alles ist agil. Außer das Denken.
Inspiriert von erhellenden Gesprächen mit klugen Menschen habe ich begonnen, meine Prinzipien als Softwarearchitekt zu reflektieren. Herausgekommen ist dieses kleine Manifest – eine Sammlung von Haltungen, die mir für die tägliche Arbeit wichtig sind.
Als ich das erste Mal mit Confluence gearbeitet habe, dachte ich: 'Na gut, ein Wiki mit GUI. Wird schon gehen.' Falsch gedacht. Confluence ist kein Wiki, es ist ein WYSIWYG-basiertes UX-Rätsel mit Jira-Anbindung.
Als ich Anfang der 1990er Jahre meine ersten Websites erstellte, war das World Wide Web noch nicht haushoch den bisherigen Diensten wie Usenet und Gopher überlegen. Mit dem Erscheinen von Java kam das Versprechen, dass alles anders werden würde, und irgendwie wurde dieses Versprechen sogar eingelöst. Allerdings nicht so, wie man sich das anfangs dachte.
Meetings verursachen Reisezeiten und damit Kosten. Eine Möglichkeit, sich im Geschäftsleben abzustimmen, ist die Telefonkonferenz, kurz Telko. Mit Desktop Sharing und dem Potenzial der Datennetze gestaltet man diese Konferenzen flexibel. Aber es gibt einige Dinge zu beachten, damit die Telko effizient und nicht allzu nervig wird.
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